VGM | Warum die Gesundheit Ihrer Mitarbeitenden so wichtig ist (2)

„Wer nicht jeden Tag etwas für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern.“ (Sebastian Kneipp)

[Lesen Sie HIER Teil 1 des Artikels]

Wichtigster und vielleicht häufigster Wunsch von Menschen, die in der Verwaltung arbeiten, ist es, gesund zu werden oder zu bleiben. Heutzutage wird unserer Gesundheit viel abverlangt und die vielseitige Arbeit im Öffentlichen Dienst fordert die Beschäftigten körperlich und geistig aber auch seelisch. Wie man miteinander umgeht, wie mit- und übereinander geredet wird, ob wir uns mit Respekt und Wertschätzung begegnen, das hat unmittelbar Einfluss auf das Wohlbefinden jedes einzelnen Mitarbeiters und in der Folge auch auf dessen Gesundheit.

Gerade zu Zeiten, in denen im ÖD der Eintritt ins Renten- bzw. Pensionsalter immer später erfolgt, ist die Aufrechterhaltung der persönlichen Gesundheit ihrer Beschäftigten eine wesentliche Pflicht der Verwaltung. In diesem Zusammenhang schafft die sog. Verhältnisprävention vorausschauende und vorbeugend-gesunde Rahmenbedingungen im Arbeitsalltag und die Verhaltensprävention informiert, motiviert und unterstützt die Mitarbeitenden bei einem gesundheitsbewussten Verhalten.

Es ist überhaupt kein Thema, dass Arbeitsbedingungen, die Beschäftigte krankmachen, verändert werden müssen. Alle Maßnahmen des Verwaltungsbetrieblichen Gesundheitsmanagements dienen dem Erhalt, der Förderung und der Wiederherstellung der Gesundheit aller Mitarbeitenden. Doch das VGM kann nur erfolgreich sein, wenn Maßnahmen und strukturelle Veränderungen gemeinsam mit allen Beteiligten erarbeitet und umgesetzt werden. Heißt: Jeder und jede Einzelne kann und soll etwas für seine / ihre Gesundheit tun. Daunter fallen eine vernünftige Ernährung, Bewegung an der frischen Luft, vielleicht weniger oder gar nicht mehr zurauchen, Erholung und Entspannung.

VGM kann man in vier Handlungsfeldern unterteilen, die sich ergänzen und aufeinander abgestimmt sind:

A) Das Eingliederungsmanagement /// B) Die Gesundheitsförderung /// C) Das Fehlzeitenmanagement /// Den Gesundheits- und Arbeitsschutz

Diese vier Felder sind erreichbar durch…

– Zusammenarbeit mit den Krankenkassen und Berufsgenossenschaften

– Einhaltung gesetzlicher Regelungen (z.B. Gesundheits- und Arbeitsschutz und Betriebliche Eingliederung) und freiwillige Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung

– Einbeziehung des Betriebsarztes und der Fachkraft für Arbeitssicherheit

– Konsequente Auswertung von Krankenständen und Analyse interner Ursachen sowie

– Fortbildung und Coaching für Führungskräfte und Mitarbeitende

Arbeitsbedingungen, die krankmachen, müssen verändert werden. Die Werkleitung hat eine klare Vorstellung, der wir uns gemeinsam stellen wollen.Alle Maßnahmen des Kommunalservice Jena im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) dienen dem Erhalt, der Förderung und der Wiederherstellung der Gesundheit aller Mitarbeitenden. Das VGM kann nur erfolgreich sein, wenn Maßnahmen und strukturelle Veränderungen gemeinsam mit allen Beteiligten erarbeitet und umgesetzt werden. Jeder Einzelne kann und soll etwas für seine Gesundheit tun. Gesunde Ernährung, Bewegung an frischer Luft, vielleicht weniger oder gar nicht mehr rauchen, Erholung und Entspannung. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, sorgsam mit sich und der eigenen Gesundheit umzugehen.

[Lesen Sie HIER Teil 3 des Artikels]

Geschrieben von und © 2021 für Rainer W. Sauer / CBQ Verwaltungstraining

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