DAS PERFEKTE TIMIMG (1/2) | Gedanken über Entscheidungsmanagement und die innere Gefühls-Uhr

„Wir denken bei Zeit immer an etwas, das man nicht verschwenden sollte – statt an etwas, das man investieren sollte.“ (Garri Kimowitsch Kasparow)

Forschungen zeigen, dass es für uns alle den richtigen Zeitpunkt gibt, um beispielsweise eine Reise zu machen oder eine Beziehung zu beenden. Dieser richtige Zeitpunkt ist jedoch von Mensch zu Mensch vollkommen verschieden, wird von einer „Inneren Gefühls-Uhr“ / IGU bestimmt. Der amerikanische Psychologe Dr. Michael J. Breus sagt, dass das Kennenlernen der eigenen IGU und die Anwendung dieses Wissens im Hinblick auf Gesundheit, Fitness und die Arbeitswelt ganz einfach sei und er nimmt die ZuschauerInnen seiner US-TV-Sendung „Good Night with The Sleep Doctor“ mit auf eine aufregende Reise durch deren Tag und zeigt, wie viel Spaß darin stecken kann, Fragen nach dem „wie“ und dem „was“ in unserem Leben endlich ein „wann“ als Ergebnis anzuhängen.

Breus erzählt seine Beispiele angefüllt mit überraschenden Fakten, persönlichen Erlebnissen, faszinierednen Selbsttests und umsetzbaren Orientierungshilfen, die man auch im Buchform erleben kann. Der Schlafwissenschaftler nicht nur, wie jeder / jede von uns die eigene Persönlichkeit besser verstehen lernen kann, sondern auch die der Menschen in unserem Umfeld. Hierbei unterteilt er die Menschen grundsätzlich in vier Chronotypen: Delfin, Löwe, Bär und Wolf, was dazu führen soll, sich den Tag optimal einteilen, viel besser auf die eigenen Bedürfnisse einzugehen und letztlich auch das persönliche Maximum aus dem Tag herausholen – ich halte dieses Buch und die Thesen von Dr. Breus als Lektür für empfehlenswert.

Wenn man es zusammenfasst, kommt es im Leben stets auf den richtigen Zeitpunkt an, um Entscheidungen zu treffen oder zu verkünden („Zu früh freuen bringt’s nicht. Hinten kackt die Ente.“ – Oliver Kahn nach dem Trauma des FC Bayern im Champions-League-Finale 1999) oder aber für das Abwägen und Abwarten vor dem nächsten Schritt („Rache ist ein Gericht, das man am besten kalt serviert!“ – Zitat aus Mario Puzos „Der Pate“). Akzeptiert man also, dass gutes Timing „funktioniert“, stellt sich natürlich die Frage nach den Regeln, weshalb hier einige Überlegungen meinerseits folgen.

Die Uno 24, entwickelt von Klaus Botta. – Foto: Rainer W. Sauer

Es gibt ja das alte deutsche Sprichwort „Hinten kackt die Ente“ (s.o.), das nichts anderes aussagt, als dass das Ergebnis einer Sache wirklich erst ganz zum Schluss feststeht. Ähnliche Sinnsprüche gibt es zum Verteilen des Bärenfells, bevor dieser erlegt ist, oder de Tag, den man eben nicht vor dem Abend loben soll. Beispiel Pressemeldung: Bevor man mit einer Sache an die Öffentlichkeit tritt, ist stets das Abwarten (und Tee trinken?) angesagt. Ungeduld schadet und durch Gelassenheit umgeht man mitunter Blamagen oder einen Imageverlust. Natürlich kann Warten eine nervenaufreibende Situation sein, weshalb man diese Zeitspanne einer quasi erzwungenen Pause nutzen sollte, um aufgeschobene Dinge zu erledigen, E-Mails zu beantworten oder etwas zu lesen, für das Sie bisher keine Zeit hatten.

Wenn Ihnen dies schwerfällt, können Sie, um Geduld zu erlernen, auch körperliche Übungen einsetzen. Beispielsweise bietet Yoga bietet gute Möglichkeiten, um mehr Gelassenheit zu „tanken“. Auch autogenes Training eignet sich hervorragend dazu, Ihre Gedanken zu beruhigen und zu kontrollieren. Zudem entspannen beide Techniken die Muskulatur und man lernt regelmäßig zu atmen. Ungeduld hat außerdem häufig etwas mit Zeitdruck zu tun. Durch ihn entsteht Hetzerei und Stress. Hier sollte man versuchen, im eigenen Handeln langsamer zu werden, auch wenn dies im ersten Moment kontraproduktiv erscheint.

„Schlendern ist Luxus. Die Autos klingen wie Brandung, Gerüche wehen von irgendwo her und hinterm nächsten Block träum‘ ich mir das Meer“, hat es einst die Singer / Songwriterin Ulla Meinecke ausgedrückt und deren Texte sind stets ein intimer Einblick in Gedanken und Gefühle. Sich aufregen bringt nichts: In Stresssituationen muss man einfach ruhiger werden, innehalten, durchatmen und die Dinge langsamer weitermachen – wenn man denn die Zeit dazu hat, doch genau jetzt, beim Abwarten, hat man sie.

Weil ich gerade beim Umgang mit Zeit bin: Die in diesem Artikel abgebildete Armbanduhr ist eine Ein-Zeiger-Tages-Uhr, auf der man man im unteren Teil die 12 Nachstunden abgebildet sieht – also rechts dieZeit von 18 bis 0 Uhr und links die von 0 bis 6 Uhr, und im oberen die Tagstunden von 6 bis 18 Uhr. Es ist die Uno24 von Klaus Botta, die ich mir vor einigen Jahren gekauft habe, weil mir zum einen die Intention des Designers aus Königstein im Taunus gefallen hat, der konsequent an der am Weimarer Bauhaus entwickelten Philosophie festhält und diese fortführt, also: nichts Bekanntes kopieren sondern innovative Ideen verwirklichen.

Ich bin von ihr auf eine bestimmte Weise wirklich begeistert und um dem Verdacht aus dem Weg zu gehen, in diesem Blog Werbung und Inhalt miteinander zu vermischen, können Sie, falls Sie mehr über die Uhr erfahren wollen, diesen Artikel von mir lesen.

[Lesen Sie HIER Teil 2 des Blog-Artikels!]

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