GEWUSST WIE (I) | Die bis heute kurioseste Amazon-Bestellung

„Wenn Du die Details Deines Geschäfts nicht kennst, wirst Du scheitern.“ (Jeff Bezos)

Seit seiner Gründung im Jahre 1995 verzeichnete der Internet-Lieferdienst Amazon Milliarden von Bestellungen. Eine davon ist für Amazon-Gründer Jeff Bezos immer noch ganz besonders und brachte ihn selbst nach vielen Jahren noch zum Schmunzeln, was man HIER auf YouTube nachvollziehen kann.

Seinen Worten nach ging es um eine äußerst kuriose Buchbestellung aus den ersten Monaten seiner Firma. Obwohl es den heutigen Online-Versandriesen die ersten drei Jahre exklusiv nur in den Vereinigten Staaten von Amerika gab, ging eines Tages eine Bestellung aus Bulgarien ein. Ein Land, in dem Amazon bis heute noch nicht verfügbar sei, wie Bezos berichtete. Im Rahmen eines Vortrags vor Studierenden des Massachusetts Institute of Technology erwähnte der Unternehmer und Investor sogar, er habe seinerzeit nicht einmal gewusst, ob Bulgarien überhaupt schon Zugang zum Internet hatte. Gleichwohl kam die Bestellung bei dem noch jungen Unternehmen an. Als wäre das für sich nicht schon kurios genug, fing dann erst der unglaublichste Teil der Geschichte an.

Der bulgarische Amazon-Kunde konnte nämlich nicht mit einer Kreditkartennummer dienen, die bei Amazon zur Bezahlung von Bestellungen Pflicht war – laut Jeff Bezos wurde der Deal „cash“, also in bar, abgewickelt. Es seien „zwei strahlend neue 100-Dollar-Noten“ gewesen, die in Bulgarien wohl frisch von der Bank geholt worden seien. Doch anstatt diese per Post zu verschicken, ließ sich der Kunde etwas ganz Besonderes einfallen. Weil er Angst davor hatte, dass das Geld auf dem Weg in die USA „verloren“ gehen könnte, faltete der Bulgare die beiden Geldscheine extrem klein, versteckte sie im innern einer Floppy-Diskette und verschickte diese zusammen mit einem Zettel an Amazon. Auf dem Zettel fanden Bezos und seine MitarbeiterInnen die folgende Nachricht in englischer Sprache: „Das Geld für die Bücher ist in der Diskette. Die Zoll-Beamten stehlen Geld, aber sie verstehen kein Englisch.“ Der clevere Bulgare fügte die Bestellnummer hinzu, so dass Amazon die Bücher verschicken konnte.

Übrigens: Bezos erwarb seinen Bachelor-Abschluss in Elektrotechnik und Informatik im Alter von 22 Jahren an der Princeton Privatuniversität in den USA, die zu den angesehensten und reichsten Hochschulen der Welt zählt. Ihr Vermögen geht maßgeblich auf Spenden von Alumni zurück. Mehr als 40 Nobelpreisträger studierten an ihr; des Weiteren wurden zwei Präsidenten der Vereinigten Staaten sowie mehrere Staatsoberhäupter aus aller Welt an der Princeton University instruiert und eben Jeff Bezos, der aktuell reichste Mensch der Erde.

Geschrieben von und © 2020 für Rainer W. Sauer / CBQ Verwaltungstraining

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